Im Jahr 2014 hatten wir unser 25-jähriges Jubiläum. Da wir allerdings in diesem Jahr die Ehre hatten als 2. Wachzug neben „Immer-Blau“ unserem König Jens I. und seiner Sabine zur Seite zu stehen, entschlossen wir uns die Jubiläumsfahrt im Herbst 2015 nachzuholen. Nachdem es uns zu unserem 20-jährigen Bestehen in die Ferne, zum Goldstrand nach Bulgarien, gezogen hatte, wollten wir zu diesem Jubiläum innerhalb deutscher Grenzen bleiben. Nach einigen Diskussionen entschieden wir uns im Zug recht schnell, dass diese Reise vom 23.10.-25.10.2015 nach Hamburg gehen wird.
Somit brachen wir am Freitagmorgen vom Düsseldorfer Hauptbahnhof in Richtung der schönen Hansestadt auf. Mit guter Laune, ausreichend Wegzehrung und zwei Zugmitgliedern die in Essen noch zustiegen, wurde die Bahn kurzerhand zum Sambazug umfunktioniert.
Nachdem wir unser Wellness-Hotel im Stadtteil St. Pauli mitten auf der Reeperbahn mit einem Begrüßungscocktail bezogen und anschließend den einladenden Spa-Bereich inspiziert hatten, zogen wir auch schon los. Per U-Bahn ging es zum Jungfernstieg, wo wir uns nach kurzer Stärkung mit dem ehemaligen Schiefbahner Boris Büschgens zu einem Fotoshooting vor schöner Kulisse trafen.
Am Abend stand nach einem gemeinsamen Essen im „Blockhouse“ mit einer geführten „St-. Pauli Kiez-Tour“ ein weiterer Höhepunkt an. Hierbei wurde schwerpunktmäßig auf die Geschichte und auch die Entwicklung St.Paulis in den letzten Jahren eingegangen. Anekdoten aus vergangenen Tagen von den Beatles mit ihren Auftritten im Star-Club bis hin zu Kiezgrößen wie Judo-Markus durften natürlich nicht fehlen. Im Anschluss wurde dann die Reeperbahn noch auf eigene Faust erkundet.
Nachdem wir am Samstag ordentlich ausgeschlafen hatten, wurde der zweite Tag mit einem reichhaltigen Döner-Frühstück begonnen. Ein kurzer Rundgang um in unserem Kiez nach dem Rechten zu sehen wurde dann mit der Bundesligakonferenz abgerundet. Da Fussball gucken und Bier trinken bekanntlich Hunger machen, verließen wir das Zentrum Hamburgs um in einem Vorort in einem gemütlichen Restaurant brasilianisches „Rodizio“ zu genießen. Die daraufhin folgende Bettschwere bekämpften wir erfolgreich mit Astra und alten Seemannsliedern im Fährmaster.
Der Abschied am Sonntag fiel den meisten nicht leicht – teils aus Schlafmangel teils, weil das pulsierende Leben dort gleich den „Schützenfest-Modus“ hervorruft. Eine eher besinnliche Bahnfahrt später waren wir, um viele schöne Erinnerungen reicher, wieder zu Hause.
Wir sagen: Hamburg, meine Perle – Ja, sehr gerne!